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Kristallschädel
Im Jahr 1889 wurde in
Mexiko ein Kristallschädel gefunden, der im Britischen Museum aufbewahrt
wird. Im Jahr 1927 wurde in Honduras ein weiterer Kristallschädel durch
den britischen Archäologen F. A. Mitchell-Hedges gefunden.
Die Kristallschädel sind aus Bergkristall; Bergkristall lässt sich mit
den damaligen Methoden jedoch nur polieren oder mit Flusssäure ätzen. Die
Bearbeitungsdauer mittels polieren schätzen Fachleute auf 7 Millionen
Arbeitsstunden, was einer Bearbeitungszeit von 800 Jahren gleichkommt;
also ein Ding der Unmöglichkeit. Zudem ist die
linke und die rechte Hälfte des Schädels absolut deckungsgleich.
Neben der Tatsache der
grundsätzlichen Probleme bei der Herstellung sind noch diverse Feinheiten
in den Schädel eingebaut:
In der Schädeldecke
befindet sich ein Prismaschliff, so dass diese wie ein Vergrößerungsglas
wirkt. An der Mund- und Gaumenunterseite befinden sich ebenfalls Prismen.
Die Kopfhinterseite wurde linsenartig geschliffen. Die Prismen und Linsen
sind so ausgerichtet, dass einfallendes Licht durch die Augehöhlen wieder
abgestrahlt wird.
Nach
neuesten Erkenntnissen muss davon ausgegangen werden, dass die
Kristallschädel einen anderen Ursprung haben. Die Schädel wurden mit
modernen Steinschleifinstrumenten hergestellt - vor cirka 150 Jahren in
Idar-Oberstein.
Die Wahrheit bleibt
weiter abzuwarten.
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