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Chichen Itzá
Chichen Itzá, das
Weltkulturerbe, ist eine Ruinenstätte der Maya-Kultur auf der
Halbinsel Yucatán (Mexiko), ca. 120 km östlich von Mérida. Chichen Itzá
wurde angeblich ab 435 n. Chr. von den Maya gegründet. Cirka 200 Jahre
später verließen die Maya Chichen Itzá bereits wieder. Eine erneute
Besiedlung erfolgte durch die Tolteken ab 987 n. Chr.
Der Zentralbau von
Chichen Itzá ist die 30 m hohe Pyramide (auch Castillo genannt) des
Quetzalcoatl (auch als Kukulkan bzw.
Kukumatz bekannt).
Zur Winter- und zur Sommersonnenwende werfen die Kanten der Plattformen
einen Schatten in Form eines Zackenbandes an die mittleren Treppen.
Die Schatten decken sich mit den dort angebrachten Symbolen. Die 91
Stufen jeder Seite ergeben zusammen mit der Plattform 356 - für jeden Tag
des Jahres eine.
Das Schneckenhaus (Caracol),
dürfte unstrittig ein Observatorium gewesen sein. Bereits die Form
erinnert an unsere modernen Sternwarten. An den Wänden sollen sich
angeblich Figuren befinden, die an Astronauten erinnern sowie eine
menschliche Figur mit Flügeln.
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